Schützenbruderschaft

Die St. Bernhardus Schützenbruderschaft Unterbruch 1912 e. V.
Silberübergabe 2012
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Am Mittwoch, den 15.02.2012 fand auf dem Schießstand die Silberübergabe an Schützenkönig Patrick Welfers statt.
Hier mit seinen Adjutanten Dennis und Axel.
Unterbruchs neuer "König"!
Die Schützenbruderschaft freut sich über einen erfolgreichen Vogelschuss am Samstag, den 10.09.2011
Patrick Welfers heißt der neue König der St. Bernhardus Schützenbruderschaft Unterbruch. Patrick stammt aus einer echten Schützen-Familie und fasste sich beim Duell mit zwei Freunden um die Königswürde der Unterbrucher Schützen ein Herz und schoss den Vogel mit dem 238 Schuss ab.
Ein kleines Erdbeben löste der Stein in Unterbruch aus, der in diesem Moment Schützenpräsident Willi Görtz vom Herzen fiel. Nur wenige hatten damit gerechnet, dass sich an diesem Abend ein König finden würde. 2010 stand die Bruderschaft wie so viele andere ohne Schützenkönig da.
Doch ein Spross einer echten Schützenfamilie lässt die Bruderschaft nun mal nicht hängen. Den Blumenstrauß für den König reichte Patrick Welfers gleich weiter an Mutter Iris.
Vater Arnold Welfers hatte sich vor dem Königsvogelschuss seines Sohnes den Titel „König der Könige“ gesichert und zwar mit dem 239 Schuss, einer mehr als beim Wettkampf, den sein Sohn Patrick für sich entscheiden konnte. 14 ehemalige Könige der St. Bernhardus Schützenbruderschaft waren angetreten, um den Titel „König der Könige “ auszuschießen.
Den Wanderpokal für die Vereine, Kegelclubs und Freundeskreise der Dorfgemeinschaft sicherte sich mit dem 193 Schuss die Frauengemeinschaft. Inge van Hengel, Monika Hansen und Nelly Houben setzten sich gegen 13 andere Teams durch.
Bericht über die außerordentliche Mitgliederversammlung
der St. Bernhardus Schützenbruderschaft
1912 Unterbruch e.V. am 29.07.2011
Am Freitag, 29.07.2011 fand eine außerordentliche Mitgliederversammlung statt, da der 1. Vorsitzende, Hans Nickessen, mit sofortiger Wirkung sein Amt niederlegte. Gleichzeitig legte auch der 2. Vorsitzende, Franz Brausten, sein Amt nieder.
Um 20.05 Uhr begrüßte Franz Brausten (trotz seines Rücktrittes) 42 Mitglieder, stellte die satzungsgemäße Einladung, die Tagesordnung und die Beschlussfähigkeit der Versammlung fest.
Danach wurde unter Punkt 2 der Tagesordnung unser Präses, Rene Mertens, einstimmig als Versammlungsleiter gewählt. Er appellierte noch einmal an alle Anwesenden, sich Gedanken über die Schützenbruderschaft zu machen.
Dann bat er um Vorschläge für den 1. Vorsitzenden. Es gab keine Wortmeldungen.
Aufgrund dessen ging man einige Möglichkeiten durch um den Fortbestand der Bruderschaft zu sichern. Es sah so aus, als würde es bald keine Unterbrucher Schützen mehr geben.
Doch das Ganze nahm doch noch eine gute Wendung, indem sich Willi Görtz zur Wahl stellte. Er wurde zum 1. Vorsitzenden der Bruderschaft gewählt und nahm die Wahl an. Hier ein ganz herzliches Dankeschön an Willi, der den Fortbestand der Unterbrucher Schützen durch die Übernahme seines Amtes als 1. Vorsitzender sichert.
Franz Brausten wurde danach einstimmig wieder zum 2. Vorsitzenden gewählt und nahm die Wahl an.
Auch ein herzliches Dankeschön an Franz Brausten, der nun seit mehr als 40 Jahren Vorstandsarbeit übernimmt und trotz seines Alters noch immer sehr aktiv am Schützenleben teilnimmt.
Nun führte der neue 1. Vorsitzende Willi Görtz weiter durch die Versammlung.
Unter dem Punkt Verschiedenes wurde angesprochen, welches Konzept die Schützenbruderschaft, denn nun in den nächsten Jahren weiter verfolgen wird.
Es wurde beschlossen, dies erst einmal im erweiterten Vorstand zu besprechen und die Schützen bei gegebener Zeit darüber zu informieren.
Der Vorsitzende schloss die Versammlung um 21.30 Uhr.
Ansprechpartner der Bruderschaft
Geschäftsführender Vorstand der St. Bernhardus Schützenbruderschaft Unterbruch:
1. Vorsitzender / Päsident: Willi Görtz, Fell 68, 52525 Heinsberg, Tel.: 02452-66610
Schriftführerin: Nicole Esser, Kirchpfad 3, 52525 Heinsberg, Tel.: 02452-158815
Kassierer: Heinz Huben, Fell 36, 52525 Heinsberg, Tel.: 02452-65008
Bankverbindung: Raiffeisenbank Heinsberg, BLZ 370 694 12, Konto-Nr. 103722012
Geschichte und Aufgaben der Bruderschaft
Im Jahre 1912 fanden sich erstmals in Unterbruch „beherzte“ Männer unter der Parole „Glaube – Sitte – Heimat“ zusammen, um eine Schützenbruderschaft zu gründen und sich für die Förderung der Dorfgemeinschaft einzusetzen.
Unterbruch hatte zu diesem Zeitpunkt eine Einwohnerzahl von 1080 Personen. Mit der Zustimmung fast der ganzen Gemeinde wurde die Schützengesellschaft ins Leben gerufen.
Die Bruderschaft wählte den Namen des „zweiten“ Pfarrpatrons, des heiligen Bernhard von Clairvaux.
Am 16. Mai 1912 (Christi Himmelfahrt) trat die neu gegründete Schützenbruderschaft erstmals an die Öffentlichkeit, um den ersten Vogelschuss abzuhalten.
Wie sehr die Schützenbruderschaft den Beifall der ganzen Gemeinde fand, beweist die Tatsache, dass der Vereinsball von mehr als 130 Paaren besucht war und sich an der Polonaise der ersten Prunkkirmes vom 09. – 11. Juni 1912 mehr als 200 Paare beteiligten.
Während der Vogelschuss am 21. Mai 1914 und die Frühkirmes vom 14. – 16. Juni 1914 noch abgehalten werden konnten, erlitten die Aktivitäten der Schützenbruderschaft durch den Ausbruch des I. Weltkrieges einen schweren Rückschlag. Er lähmte das Gesellschaftsleben der Bruderschaft erheblich, so dass alle Aktivitäten stagnierten.
Kaum war jedoch der Krieg am 19.11.1918 beendet, da lebte auch der Bruderschaftsgeist wieder auf.
Obwohl die Aktivitäten nicht ohne weiteres fortgesetzt werden konnten, weil die Besatzung zunächst jede Vereinsarbeit verbot, gehörte die St. Bernhardus Schützenbruderschaft zu den ersten Bruderschaften im Heinsberger Land, der das Tragen von Uniformen wieder erlaubt wurde. Den ersten „Auftritt“ nach dem Kriege hatte die Schützenbruderschaft dann beim Karnevalsball am Fastnachtsmontag 1920 in der Gaststätte Louis
Durch den II. Weltkrieg, der am 01. September 1939 mit dem Angriff auf Polen begann, kamen die Aktivitäten der Bruderschaft erneut ganz zum Erliegen.
Während im Mai 1939 beim Vogelschuss noch ein Schützenkönig ermittelt wurde und die Frühkirmes vom 14. – 16. Mai 1939 noch abgehalten werden konnte, durfte die Herbstkirmes im gleichen Jahr schon nicht mehr durchgeführt werden.
Der II. Weltkrieg endete am 08. Mai 1945 durch die bedingungslose deutsche Kapitulation. Schon Anfang März kehrten die ersten Unterbrucher Einwohner wieder in ihre Häuser zurück.
Da jedoch nach dem Ende des II. Weltkrieges die Bruderschaften zunächst verboten blieben, beschloss der Fußballclub VfR 1910 Unterbruch 1946 die Frühkirmes zu veranstalten und am 26. und 27. Mai Tanzveranstaltungen abzuhalten.
In der St. Bernhardus Schützenbruderschaft begann dann zu Beginn des Jahres 1948 wieder „neues Leben. Die erste Generalversammlung nach dem Kriege fand am 10. Januar 1948 statt. Auf allgemeinen Wunsch wurde beschlossen, die Frühkirmes wieder in „althergebrachter Weise“ abzuhalten. Als Termin wurde der 02. – 04. Mai 1948 festgelegt.
Seitdem ist die Bruderschaft mit folgenden Veranstaltungen und Aktivitäten ein fester Bestandteil des Dorfgeschehens:
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Die Bewahrung des Schützenleitsatzes von „Glaube – Sitte – Heimat“, die Pflege der Kameradschaft und die Übernahme öffentlicher Aufgaben und Verpflichtungen, sind nach wie vor die Ziele der St. Bernhardus Schützenbruderschaft. Dabei hat auch die kulturelle Bedeutung des Schützenwesens einen hohen Stellenwert.
Das Festbuch 2005
Die Schützenbruderschaft richtete im Jahre 2005 das Bezirksschützenfest aus. Aus diesem Grund wurde ein Festbuch herausgegeben, das umfangreiche Chroniken sowohl des Ortes als auch der Bruderschaft enthält
Die Schützenbruderschaft sowie die Autoren Hans Bürschgens und Hans-Herbert van Hengel ermöglichten es, dieses Festbuch "Online" zu erleben.
Dazu klicken Sie einfach auf das kleine Titelbild oder klcken Sie HIER.



